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Seminar in Königswinter, 03.07.-04.07.20

Seminar in Königswinter, 03.07.-04.07.20

Vom Schleier des Nichtwissens zur gerechten Gesellschaft

„Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit. Alle anderen Übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen.“ Dies wusste bereits Immanuel Kant. Doch obwohl Ungerechtigkeit für Empörung sorgt leben wir in keiner gerechten Welt. Betrachten wir beispielsweise das Thema Generationengerechtigkeit dann zeigt sich, dass jüngere Generationen die Auswirkungen der Entscheidungen älterer Generationen zu spüren bekommen, mit diesen leben und an diesen arbeiten müssen – sei es in der Klimapolitik oder in Bezug auf die Finanzierung der sozialen Sicherheit. Und auch hinsichtlich des Themas der Chancengerechtigkeit müssen wir uns fragen, ob wir in einer diskriminierungsfreien Gesellschaft leben oder ob Bildungsgerechtigkeit herrscht? Auch wenn wir diese Fragen bejahen möchten können wir es nicht tun. Diskriminierung ist leider alltäglich, für den einen mehr, für den anderen weniger, jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Ferner steht Bildung nicht jedem gleichermaßen zur Verfügung, man betrachte lediglich die Unterschiede zwischen den Bundesländern, die Korrelation von Bildungschancen mit dem Elternhaus oder die Zugänglichkeit zu digitaler Bildung im Zuge der Corona-Pandemie.

Was Gerechtigkeit heute bedeutet, dies wurde in den unterschiedlichsten Facetten beim gleichnamigen Seminar in Königswinter erörtert. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Johannes-Albers Bildungsforum gGmbH, Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter in Kooperation mit der Jungen CDA.

Gerechtigkeit als Fairness Das Thema Gerechtigkeit zieht sich seit der Antike wie ein roter Faden durch die Politik, so der Bundesvorsitzende der Jungen CDA Gernot Nahrung einleitend. Wie soeben im Rahmen der Bildungsgerechtigkeit ausgeführt zeigt sich, dass die Umgebung in der man aufwächst prägend ist. Daran schließt sich unweigerlich ein kurzer Exkurs zum wohl bekanntesten Gedankenexperiment in diesem Kontext, dem sogenannten „Schleier des Nichtwissens“ des US-amerikanischen Philosophen John Rawls an. Bei diesem Experiment werden Gerechtigkeitsgrundsätze von Personen bestimmt, welche bei der Ausarbeitung dieser nicht wissen in welcher Rolle beziehungsweise gesellschaftlichen Stellung sie sich wiederfinden werden. Dies bedingt, dass sich niemand Grundsätze ausdenken kann, die ihn aufgrund besonderer Verhältnisse bevorzugen, sodass die Gerechtigkeitsgrundsätze das Ergebnis einer fairen Übereinkunft sind.

Auch wenn dies letztendlich nur ein Gedankenexperiment ist, ist es für das Seminar relevant, da es am ersten Tag darum ging, in Utopien zu denken und dem eigenen Denken bei den Überlegungen zur Lösung der thematisierten Gerechtigkeitsprobleme keine Grenzen zu setzen. Am darauffolgenden Tag wurden die Ideen einem Realitätscheck unterzogen und weiter zu politischen Lösungsansätzen konkretisiert.

Nachhaltigkeit und Klimapolitik Angestoßen von thematischen Inputs des Experten Dr. Tobias Spöri der Universität Wien wurden in diesem Workshop die globalen Ungleichheiten beim Klimaschutz, die Gewährleistung einer generationenübergreifenden Gerechtigkeit (auch unter Berücksichtigung der „non-human nature“) sowie Gremien zur Partizipation wie Klimaräte unter die Lupe genommen und kritisch diskutiert.

Daraus entstanden verschiedene Ideen, um die klimapolitische Generationengerechtigkeit weiter zu verwirklichen. Beleuchtet wurden hierbei insbesondere die Änderung der persönlichen Verhaltensweisen, der ÖPNV, responsible agriculture, das heiß diskutierte Thema des Tempolimits und die Automobilbranche im Allgemeinen. Ferner kamen die Teilnehmer auf die Möglichkeit eines „Klima-Haushaltes“ über mehrere Legislaturperioden, einer Komplettüberdachung der Autobahnen mit Solarpaneln sowie den Einsatz von Segeln für Containerschiffe als klimaneutrale Schiffsantriebe zu sprechen. Einige dieser Lösungsansätze werden auch bereits politisch diskutiert und in Pilotprojekten realisiert. Dies ist der richtige Weg, so die Konklusion der Teilnehmer. Um hinsichtlich der Themen Nachhaltigkeit und Klimapolitik generationengerecht zu agieren sollte Folgendes forciert werden:

• ÖPNV-Ausbau; Anreizsysteme, die Autoverkehr verringern; bundesweites 365€ - Jahresticket in Anlehnung an den Wiener ÖPNV • CO2-Grenzwert für Autos und Abschaffung von Steuervorteilen für Firmenwagen • Fleisch- und deren Ersatzprodukte finanziell ins richtige Verhältnis bringen (Beispiel IKEA), mit dem Ziel, den Fleischkonsum zu reduzieren • Faire Löhne und Haltungsbedingungen für Tiere; Regulierung/ Verbot von Nitratausstoß • Verbot von Kurzstreckenflügen • Überdachung der Autobahnen mit Solarpaneln zur Energiegewinnung mit bereits befestigter Fläche und Erzeugung von Synergieeffekten beispielsweise hinsichtlich des Schutzes der Straßen vor Schäden • Segel für Containerschiffe • Einführung von Emissionsgrenzwerten für europäische Häfen

Finanzierung der sozialen Sicherheit Heiß diskutiert wurde auch in diesem Workshop mit der Expertin Irmhild Venschott von der Deutschen Rentenversicherung. Denn eins ist klar: Das uns bekannte Rentensystem basierend auf dem Generationenvertrag und dem daraus resultierenden Umlageverfahren wird sich ändern müssen. Einerseits verschiebt sich der Eintritt ins Arbeitsleben zunehmend nach hinten und andererseits werden wir immer älter (Stichwort demografischer Wandel). Dabei hat die Rente bereits einiges „durchgehalten“, so Venschott, beispielsweise die beiden Weltkriege und die Wiedervereinigung Deutschlands. Die von der Bruttolohnentwicklung abhängige Rente wurde dabei auch nicht selten politisch instrumentalisiert: 21 Millionen Rentner bedeuten eben immer noch 21 Millionen potenzielle Wählerstimmen. Problematisch sei ebenso, dass die meisten über das Rentensystem nicht umfassend informiert sind. Die Rentenberatung gewinnt dabei an großer Bedeutung, auch in jungen Jahren. Nichtsdestotrotz sollte das Thema Rente ebenfalls Einzug in den Lehrplan finden.

Das Hauptproblem des Rentensystems in der jetzigen Form, so waren sich die Seminarteilnehmer schnell einig: Es gibt zu wenig Geld zur Finanzierung der Renten. Zur Lösung des Problems wurde primär die Umwandlung des Umlage- in ein Kapitaldeckungsverfahren sowie der – sich ja bereits im politischen Diskurs befindliche – Staatsfonds erörtert. Die Erweiterung des Einzahlungskreises zur Erhöhung der Finanzmittel, unter anderem um die Beamten, war ebenfalls Teil der Diskussion. Kurzfristig hätte man damit bei sofortiger Realisierung mehr „Einzahler“, jedoch unter Betrachtung der renten- beziehungsweise pensionsnahen Baby-Boomer auch viele weitere Anspruchsberechtigte. Der Attraktivität des öffentlichen Dienstes wäre mit der Abschaffung des Beamtentums auch nicht geholfen. Jedoch könnte darüber nachgedacht werden, dass der Staat Rückstellungen für die Beamtenpensionen in einem Staatsfonds bildet, um auf diese Weise die künftigen Pensionen abzubilden und im Gesamten die Finanzmittel im Staatsfonds zu erhöhen.

Ferner unterhielten sich die Teilnehmer über die Berücksichtigung körperlicher Beeinträchtigung aufgrund der Tätigkeit im Arbeitsleben in den Rentenansprüchen, über Vermögensbildung sowie die Förderung bezahlbaren Wohnraums als Ansatzpunkt zur Lösung des Rentenproblems. Darüber hinaus wurde der Vorschlag, Rentenpunkte für Pflegezeiten zu vergeben erarbeitet und die richtige Ausgestaltung von Fachkräftezuwanderungsgesetzen sowie eine Sozialversicherungspflicht von Mini-Jobs diskutiert.

Chancengerechtigkeit Bei den beiden Workshops zum Oberthema „Chancengerechtigkeit“ gab es viele Überschneidungspunkte. Begleitet wurde das Thema von Expertin Saloua Mohammed der TH Köln, welche mit realen Beispielen für eine anschauliche Aufbereitung sorgte.

Um allen Menschen gleiche Chancen zu ermöglichen, sie dazu befähigen, diese in freier Entscheidung wahrnehmen zu können und ihnen damit eine Perspektive aufzuzeigen gilt es kulturell und institutionell anzusetzen. Dabei muss Betroffenheit sichtbar gemacht werden, Aufklärung – welche stark mit Bildung verknüpft ist – erfolgen und Empathie dadurch erzielt werden, dass man persönliche Begegnungen schafft, die Vielfalt erlebbar machen und zu gegenseitigem Vertrauen führen. Konkret kann dies in Organisationen geschehen über Fortbildungen, den Personal- beziehungsweise Betriebsrat oder mittels anonymisierter Bewerbungsverfahren. Hinterfragt wurde im Workshop ebenfalls die Rolle der KI als Beförderer von Chancengleichheit. Vielfalt sollte sich darüber hinaus personell in Parlamenten und der Verwaltung niederschlagen, so das Petitum, auch wenn dies zumindest in Bezug auf die Verwaltung rechtlich gesehen bisher nicht ganz einfach ist.

Ein vielfältiges soziales Umfeld sollte auch in der Bildung gegeben sein. Dies wird gewährleistet durch Barrierefreiheit und die Supervision dieser, die Wertschätzung von „soft skills“ bei Lehrern aber auch Schülern und die Investition in die Ausbildung von Lehrkräften. Letzteres geht einher mit der Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen, welche dafür sorgen, dass ausreichend Lehrkräfte zur individuellen Förderung zur Verfügung stehen.

Résumé: Konstruktiv und bereichernd! Konkludierend lässt sich sagen: Das Wochenende war extrem lehrreich und bereichernd. Zum einen fachlicher Art, da mit Blick über den Tellerrand politische Themen offen diskutiert und lösungsorientiert bearbeitet wurden und zum anderen aufgrund des persönlichen Austauschs.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren, Herrn Jens Janßen, Bildungsreferent des Johannes-Alberts-Bildungsforums gGmbH und Herrn Gernot Nahrung, Bundesvorsitzender der Jungen CDA sowie der bpb und lpb NRW als Förderer dieses Seminars und natürlich allen Teilnehmenden, die zu diesem sehr wertvollen Austausch beigetragen haben.

Das Seminar zeigte, wie viele Facetten Gerechtigkeit hat und betonte damit zugleich die Bedeutung des Themas, insbesondere die politische, denn der Zustand indem Chancen- und Generationengerechtigkeit herrscht ist noch nicht erreicht, zumindest nicht in dem Maß, wie es sich John Rawls unter Heranziehung des Schleiers des Nichtwissens vorgestellt hat.

Ausschreibung für den 10. NCT-Lauf

Ausschreibung für den 10. NCT-Lauf

In diesem Jahr möchten wir als bbw-jugend das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg laufend unterstützen.

Gemeinsam mit deinen Freunden und Gewerkschaftskollegen der bbw-jugend hast du die Möglichkeit, unter dem Motto "NCT-LAUFend gegen Krebs" auf den verschiedenen Strecken an den Start zu gehen!

Unter dem Hashtag #wirgegenkrebs laufen wir im Team mit einheitlich gestalteten Trikots! Rekorde müssen und sollen dabei keine gebrochen werden; für uns steht ausschließlich der Spaß im Vordergrund und natürlich soll dabei auch was für die Gesundheit getan werden!

Mit dieser Ausschreibung möchten wir euch einladen, gemeinsam mit uns an den Start zu gehen, Kilometer zu sammeln und ein starkes Zeichen im Kampf gegen Krebs zu setzen! Der Lauf findet leider virtuell statt, wer aber möchte, kann (so es die Pandemielage zulässt), am Sonntag den 04.07.2021 mit uns zusammen in Heidelberg laufen.

Im Folgenden findet ihr die wichtigsten Infos rund um den 10. NCT-Lauf:

Termin: virtuell: 02.07.-04.07. / in Präsenz: 04.07.2021

Start/Ziel: virtuell: am Ort eurer Wahl in Präsenz: Heidelberg

Teilnahmegebühr: 0 € NCT spendet pro gelaufenem Kilometer 25 Cent und wir geben weitere 25 Cent dazu; darüber hinaus wäre es toll, wenn ihr für eure Strecke ebenfalls 25 Cent spendet

Strecken: 5km / 10km/ HM

Weitere Informationen könnt ihr der Homepage des Veranstalters entnehmen. Jeder der sich anmeldet, wird in eine Whats-App Gruppe aufgenommen, in welcher die Teilnehmenden alle weitere Information zum geplanten Ablauf erhalten. (Wann, Wo, Ablauf Spende usw.) Solltet ihr noch weitere Fragen haben, stehen auch wir euch natürlich immer gerne zur Verfügung.

Bei Interesse freuen wir uns auf eure Anmeldung bis zum 06. Juni 2021 mit dem angefügten Rückmeldeformular per Mail. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt. Reisekosten für die Veranstaltung werden von Seiten der bbw-jugend nicht übernommen.

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Landesakademie für Jugendbildung

11.05.2021 – 19.00-20.30 Uhr

Am 11.05.21 waren Johanna und Julia als Repräsentanten der Landesjugendleitung bei der Jahreshauptversammlung der Landesakademie für Jugendbildung vertreten. Die Landesakademie mit Sitz in Weil der Stadt ist ein durch das Land Baden-Württemberg geförderter anerkannter freier und überverbandlicher Träger der außerschulischen Jugendbildung. Die Arbeitsschwerpunkte der Akademie sind die Qualifizierung von Jugendleiter*innen sowie Multiplikatoren der außerschulischen Jugendarbeit, berufsbegleitende Aus- und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Vereinen und Organisationen sowie die Zusammenarbeit mit Betrieben bei Fortbildungen für junge Mitarbeiter*innen. Auf den Punkt gebracht: die Landesakademie für Jugendbildung fördert mit ihrem Engagement die politische Bildung sowie die internationale Bildungsarbeit.

Themen der Mitgliederversammlung

Die Vorsitzende des Trägervereins der Landesakademie Heiderose Berroth führte durch die erstmals digitale Mitgliederversammlung und berichtete nach einem Grußwort von Christian Walter, Bürgermeister von Weil der Stadt, über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Hierbei wurde unter anderem die finanzielle Unterstützung des Landes mit dem anwesenden Vertreter des Kultusministeriums Dr. Carsten Rabe erörtert. Landtagsabgeordnete und zukünftige Parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium Sabine Kurz unterstrich als 2. Vorsitzende der Landesakademie die Bedeutsamkeit der täglich geleisteten Arbeit und sicherte ihre Unterstützung für die kommenden Projekte zu. Neben den Finanzen und dem Bericht sowie der Wahl der Revisoren für 2021 wurde auch die Corona-Pandemie hinsichtlich ihrer Folgen für die pädagogische Arbeit der Akademie beleuchtet. Denn die normalerweise etwa 250 jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Landesakademie konnten nicht wie geplant realisiert werden. Mittels digitaler Formate war es jedoch möglich, die Angebote der Akademie, wie die Beratung von Jugendverbänden oder verbändeübergreifende Fortbildungen, weiterzuführen. Dies ermöglichte es, neue, digitale Tools kennenzulernen, welche zukünftig ebenfalls Einzug in die Arbeit der Akademie finden sollen – wie in der Versammlung mit einer virtuellen Echtzeitumfrage bereits anschaulich demonstriert wurde. Das digitale Format bedingte, dass der informelle Austausch und das gemütliche Zusammensitzen im Nachgang an die Versammlung in diesem Jahr entfallen mussten, wie Berroth darlegte. Umso mehr freue sich das Akademieteam auf die Jahreshauptversammlung im Jahr 2022.

Unser herzlicher Dank gilt der Landesakademie für den unermüdlichen Einsatz und die eminent wichtige Arbeit für die Jugendbildung! Wir wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Projekte!

Jugendpolitisches Osterfrühstück 6.4.21

Jugendpolitisches Osterfrühstück 6.4.21

„Mit den Erfahrungen aus dem Lockdown zum digitalen Unlocking“ Unter dem obigen Motto lud die bbw jugend nach den Osterfeiertagen zum lockeren Austausch im Rahmen eines virtuellen Osterfrühstücks ein. Mit Lara Herter, Landesvorsitzende der Jusos, Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union und Kai Holz, Landesvorsitzender der Jungen CDA stellten sich hochkarätige Jungpolitiker den kritischen Fragen sechs junger Gewerkschaftsmitglieder, welche im Wesentlichen die Themen Digitalisierung, Bildung und die Zielsetzungen der neuen baden-württembergischen Regierung tangierten.

Digitalisierung und E-Government 5G-Ausbau muss vorangebracht und Kommunen nicht nur finanziell unterstützt werden! Getreu dem Motto der Veranstaltung startete der Austausch mit der Frage, wie die Erfahrungen des Lockdowns zum „digitalen Unlocking“, also dem Voranschreiten der Digitalisierung führen können. Philipp Bürkle legte diesbezüglich dar, dass der Glasfaserausbau mit Nachdruck verfolgt wird und sich demnach auch im Sondierungspapier der Gespräche von den Grünen und der CDU wiederfindet. Der 5G-Ausbau ist noch nicht weit fortgeschritten und muss deshalb künftig priorisiert behandelt werden. Die Gewerkschaftsmitglieder merkten an, dass insbesondere durch das OZG und die Plattform „service-bw“ schon Fortschritte erzielt wurden. Letztendlich fehle es aber beispielsweise am Support hinsichtlich des Ausfüllens von Förderanträgen. Oftmals werden Vorhaben auch durch den einzuhaltenden Datenschutz verhindert oder erst gar nicht realisiert. Darüber hinaus fallen für Kommunen durch den Infrastrukturausbau und weitere Digitalisierungsvorhaben häufig Kosten für externe Planungsbüros an, welche es zu berücksichtigen gilt. Daraufhin ergänzte Philipp Bürkle, dass er großen Wert auf die kommunale Selbstverwaltung sowie das Konnexitätsprinzip lege, meint, wenn das Land „bestellt“ muss es auch entsprechende Mittel zur Realisierung zur Verfügung stellen. Beim Thema Datenschutz gilt es laut dem Landesvorsitzenden der Jungen Union eine pragmatischere Sichtweise an den Tag zu legen, um sich nicht selbst im Weg zu stehen und den Transfer von Daten zu ermöglichen. Lara Herter unterstrich, dass es beim Thema Digitalisierung wichtig ist, Ausbau und Betrieb zu trennen. Des Weiteren sei eine Landesinfrastrukturgesellschaft als zentrale Einrichtung zum Voranbringen des Netzausbaus essentiell. Kai Holz hob die Bedeutung des Themas E-Government hervor. Er legte dar, dass die digitale Antragstellung und Erledigung von Behördengängen eine große Chance bietet und ermöglicht werden muss.

Bildung Ressourceneinsatz muss nachhaltig und mit Verständnis für den Endverbraucher erfolgen! Auf Anregung der anwesenden Gewerkschaftsmitglieder ging die Diskussion auf die Bildungspolitik über. Dies ist nicht nur der Corona-Zeit geschuldet, welche die Schulen vor viele Herausforderungen stellt. Die Gewerkschaftsmitglieder berichteten, dass die technische Ausstattung mittlerweile vorhanden sei, es aber an den Kompetenzen zum Umgang mit dieser fehle. Zudem fehle es an Verständnis für den Endverbraucher in Hinblick auf die Regelungen sowie die Technik, welche beispielsweise nicht nachhaltig gedacht wird. Darüber hinaus ist der Zeithorizont zur Umsetzung der sich immerzu ändernden Coronaverordnungen zu gering – dies treffe nicht nur auf die Schulen, sondern auch auf die Kommunen zu. Philipp Bürkle führte zu den bildungspolitischen Themen aus, dass Investitionen in den kommenden Jahren aufgrund haushalterischer Herausforderungen sehr schwierig werden. Die dafür erforderlichen Finanzmittel sind bedingt durch die Corona-Pandemie schlichtweg nicht mehr vorhanden. Des Weiteren sprach sich der Landesvorsitzende der Jungen Union für den Bildungsföderalismus aus, demnach sollte auch eine Lernplattform föderal entwickelt werden. Abschließend betonte Bürkle, dass er es wichtig findet, dass Bildungseinrichtungen Informationen zu Regelungen wie der Coronaverordnung zuerst auf dem offiziellen Dienstweg und nicht über die Zeitung erfahren sollten. Lara Herter argumentierte daraufhin, dass die CDU anstehende Investitionen lediglich verschieben möchte. Aus sozialdemokratischer Sicht komme es auf die finanzpolitische Einstellung an, welche unter anderem die schwarze Null als nicht in Stein gemeißelt ansieht. Ergänzend hierzu äußerte sie die Idee, eine bundesweite Lösung für den digitalen Infrastrukturausbau voranzubringen, indem jedes Bundesland eine Million Euro dafür bereitstellt. Insbesondere die Einrichtung einer funktionsfähigen, einheitlichen Lernplattform könnte dadurch ermöglicht werden. Die Landesvorsitzende erkundigte sich bei den Gewerkschaftsmitgliedern nach den Praxiserfahrungen mit den Corona-Tests in Schulen. Letztere schilderten, dass die Durchführung von Selbsttests in Schulen sehr wichtig sei und gut funktioniert. Wichtig sei jedoch, dass die Tests verpflichtend sind und jeden Morgen vor dem Unterricht durchgeführt werden. Nicht außer Acht gelassen werden dürfen auch hier die finanziellen Mittel, welche für das Testen erforderlich sind und hinsichtlich derer die Kommunen unterstützt werden sollten. Kai Holz verwies beim Thema Bildung auf die Berufsschulen und die Ausbildung in Betrieben, welche im Zuge der Corona-Pandemie ebenfalls mit Einschränkungen umzugehen haben und nicht vernachlässigt werden dürfen. Hierzu fügten die Gewerkschaftsmitglieder an, dass dies auch für Referendare und Studierende gelte, welche ihre Ausbildung nicht wie gewohnt absolvieren bzw. abschließen können. Da allen Teilnehmern das Thema Bildung sehr am Herzen liegt und es hierbei noch Gesprächsbedarf gibt, soll die Bildungspolitik in einem gesonderten Gespräch nochmals detaillierter behandelt werden, getreu dem Zitat John F. Kennedys: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teuer ist als Bildung, keine Bildung.

Landtagswahl und Sondierungsgespräche Stoßrichtung ist gesetzt, Koalitionsvertrag wird weitere Aufschlüsse geben! Unter Bezugnahme auf das Sondierungspapier von den Grünen und der CDU widmete sich die Diskussion der Frage, wie die Regierungsparteien mutige Entscheidungen einerseits und Rücksichtnahme andererseits vereinen möchten. Philipp Bürkle legte dar, dass zukünftig Entscheidungen schneller getroffen und durchgezogen werden müssen. Des Weiteren betonte er, dass es sich bei dem Sondierungspapier lediglich um Zielrichtungen handelt, welche nach drei erfolgten Gesprächen festgehalten wurden. Die konkrete Ausgestaltung wird sich erst in den am 08.04.2021 beginnenden Koalitionsverhandlungen zeigen. Fest steht für den Landesvorsitzenden der Jungen Union jedoch, dass die Regierung in den kommenden Jahren im Handling besser werden muss. Lara Herter führte zum Sondierungspapier aus, dass sie einen Strategiedialog beim dem Thema der Wohnungsnot angesichts der Tatsache, dass sich rund 20 der 50 teuersten Kommunen Deutschlands sich in Baden-Württemberg befinden, für nicht ausreichend empfindet. Weiter hätte sie sich gewünscht, dass ein größerer Fokus auf die Arbeitnehmer gelegt wird. Darüber hinaus stellte die Landesvorsitzende der Jusos in den Raum, dass die CDU für die offensichtliche Schwerpunktsetzung auf dem Klimaschutz sicherlich Eingeständnisse machen musste. Dem wurde sogleich von Philipp Bürkle entgegnet, der darlegte, dass 80-90% der Ausführungen zum Klimaschutz bereits in dieser Form im Wahlprogramm der CDU vorhanden waren. Zuletzt wurde in der Diskussion auf Grundlage der Ausführungen zu den Gemeinschaftsschulen im Positionspapier Bezug zu diesem Thema genommen und unter Verweis auf das Ehrenamt – zu dessen Ausübung G8-Schülern meist die Zeit fehle – über verschiedene Schulformen diskutiert. Dieser Exkurs verdeutlicht nochmals den Bedarf, bildungspolitische Themen, als wertvolle Investition in die Zukunft, in einem weiteren Gespräch zu vertiefen.

Wir danken allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

1. Digitale Webkonferenz 2020

1. Digitale Webkonferenz 2020

Wo: Online

Wann: 26.06.2020

"Zwischen Spülmaschine und Power-Point – Homeoffice in der neuen digitalen Arbeitswelt" - Unter diesem Leitsatz fand am 26. Juni 2020 die erste digitale Webkonferenz der bbw-jugend statt. Hierfür waren die Landesvorsitzenden der beiden Jugendparteien JuLis und Jusos sowie Gewerkschafter aus den Fachjugendverbänden und alle Interessierten eingeladen. Zu Beginn begrüßte die Landesvorsitzende Mirjam Feist u.a. die beiden Jungpolitiker Pavlos Wacker, Jusos BW und Valentin Abel, JuLis BW. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde übergab sie das Wort an ihre Stellvertreterin Julia Nußhag, welche die Gesprächsrunde mit einem kurzen Statement einleitete. Hierbei ging sie insbesondere darauf ein, dass Deutschland auch im Jahr 2020 im Bereich „Digitalisierung“ noch als Entwicklungsland bezeichnet werden könne, Schulen sowie Schüler/-innen und Lehrer in Zeiten von Corona vor großen Herausforderungen gestellt wären und im öffentlichen Dienst das Thema „Digitalisierung“ generell optimierungsfähig sei. Bei der Diskussion wurde unter anderem die Frage aufgeworfen, ob es ein Recht auf Homeoffice geben sollte, wie die Politik Deutschland in Digitalisierungsfragen vorantreiben und wie ein „Bildungspaket“ in diesem Bereich aussehen könnte. Die derzeit nicht nur unsere Gesellschaft prägende Corona-Pandemie hat wie ein Brennglas auf die Defizite Deutschlands gewirkt, so auch im öffentlichen Dienst. Allerdings erfordern viele Berufe im öffentlichen Dienst Bürgerkontakt und auch an den Schulen in Baden-Württemberg wurde deutlich, dass jede „Schule ihr eigenes Süppchen kocht“. Hier fehlt beispielsweise eine einheitliche Bildungsplattform, aber auch ein fehlender Digitalplan Bildung wurde während der Pandemie zur Herausforderung für Eltern, Lehrer und Schüler*innen. „Home Schooling hat nur aufgrund vieler sehr kreativer und einfallsreicher Kolleg*innen funktionieren können und auch nur mit vielen guten Nerven der Erziehungsberechtigten zu Hause.“, so Martina Scherer von den Jungen Philologen BW. Sie ist selbst Lehrerin an einem Gymnasium in Baden-Württemberg und nutzte den Austausch, um den Jungpolitikern die Situation der vergangenen Monate an den Schulen aus ihrer Sicht zu schildern. Zu Beginn der Pandemie wurde eine Bedarfsabfrage an den Schulen vermisst, da viele Kinder für ein Home Schooling keinen Arbeitsplatz, einen Laptop oder manche sogar nicht einmal WLAN hatte. Was die einzelnen Schüler*innen für die digitale Form des Unterrichts benötigen ist selbst heute noch offen und so mussten viele via Handy am digitalen Unterricht teilnehmen. Für die Jungen Philologen ist eine landeseinheitliche Bildungsplattform, bei welcher auch der Datenschutz gewährleistet ist, unerlässlich. Denn zusammen mit einer Bedarfsabfrage können so auch Kinder aus sozial schwächeren Bereichen aufgefangen und die Bildung als wichtigster Rohstoff in Deutschland sichergestellt werden. Grundsätzlich gilt es allerdings aus Sicht von Martina Scherer auch weiterhin, dass „auf jeden Fall der Gesundheitsschutz für alle am Schulleben Beteiligten gewährleistet sein muss.“ Beim Thema „staatliche Cloud“ waren sich alle Teilnehmer einig, dass das Land als größter Arbeitgeber ein einheitliches System benötigt, mit welchem er den Mitarbeitern ein effizientes Arbeiten ermöglichen kann. In diesem Zusammenhang wurde auch näher auf das Thema Homeoffice und damit verbundene Schwierigkeiten eingegangen. So war Valentin Abel der Auffassung, „flächendeckende Digitalisierung [sei] eine Grundvoraussetzung für Home Office. Landes- und Bundesregierung müssen größere Anstrengungen unternehmen, schnelles Internet auch außerhalb der Ballungsräume sicherzustellen.“ Dieser Aussage konnte Pavlos Wacker von den Jusos BW nur zustimmen: „Um den öffentlichen Dienst attraktiv zu halten, müssen auch unsere Strukturen, Ämter und Verwaltungen im 21. Jahrhundert ankommen. Das heißt im Klartext: moderne technische Ausstattung, flächendeckende digitale Infrastruktur und alternative Arbeitszeitmodelle für Beschäftigte, die hierauf angewiesen sind. Daher fordern wir beispielsweise ein Recht auf Home-Office, dort wo dies möglich ist. Der Schutz der Beschäftigten und Beamten muss hierbei stets im Zentrum stehen. Kommunikation über Messenger-Dienste außerhalb geregelter Arbeitszeiten, Dauererreichbarkeit über das private Handy oder Überstunden unter dem Deckmantel der "Flexibilität" dürfen keinesfalls zur Regel werden. Der Staat als größter Arbeitgeber muss als gutes Beispiel vorangehen und selbst aktiv in diese Richtung vorgehen und hat eine Vorbildfunktion.“ Auch Valentin Abel war in diesem Bereich mehr als deutlich der Meinung, dass „die Verbreitung von Telearbeit verschiedenste Chancen mit sich bringt, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen und es sich lohnt, dafür zu kämpfen!“ Gegen Ende der Webkonferenz wurden beide Politiker gefragt, wo sie die Prioritäten in den angesprochenen Bereichen und Problemstellungen sehen. Hierbei wurden von beiden Seiten an erster Stelle eine sehr gute digitale Infrastruktur, Stichwort Breitbandversorgung, genannt. An zweiter Stelle wurde eine zentrale, flächendeckende Struktur („staatliche Cloud“) sowie der Digitalplan Bildung genannt. An dritter Stelle stünden gesetzliche Regelungen, beispielsweise eine Anpassung der Arbeitszeitregelung von einer täglichen Höchstarbeitsdauer auf eine wöchentliche Höchstdauer. Auch wurde das Recht auf Homeoffice mit einer funktionierenden und geeigneten (digitalen) Ausstattung, wie z.B. Diensthandy, genannt. Zum Schluss waren Forderungen der bbw-jugend deutlich: Der öffentliche Dienst muss möglichst zeitnah eine flächendeckende Digitalisierung erfahren, um bei Nachwuchskräften im Bereich der Arbeitsplatzattraktivität mit der Konkurrenz mithalten zu können, zukünftige Krisenprävention und -bewältigung zu gewährleisten und die angebotenen Dienstleistungen zu verbessern und zu modernisieren. Auch hat das Jahr 2020 gezeigt, wie dringlich eine einheitliche, landesweite Bildungsplattform sowie die entsprechende Ausstattung aller am Schulleben beteiligter Personen sind, um eine gute, stabile Bildung für unseren Nachwuchs zu bieten. Hier steht die Politik in der Aufgabe, diese Schritte der Digitalisierung voranzubringen und entsprechende Maßnahmen in Angriff zu nehmen.

27. Stuttgart-Lauf 2020

27. Stuttgart-Lauf 2020

Wann: 27./28.06.2020

Wo: Online

"Öffentlicher Dienst - das muss besser!!" . Unter dem Jahresmotto der bbw-jugend sind an diesem Wochenende insgesamt 13 Teilnehmer der verschiedenen Fachjugendgewerkschaften sowie der dbbjugend beim 27. Stuttgart-Lauf 2020 und gleichzeitig ersten, coronabedingten virtuellen Lauf an den Start gegangen. So war es am Wochenende des 27./28.06.2020 soweit und die wackeren Junggewerkschaftler liefen – leider - jeder für sich ihre Distanz. Zur Wahl standen 7km oder ein Halbmarathon. Neun Starter liefen die kurze Distanz und vier trauten sich über den Halbmarathon. Danke und Respekt an alle für ihre gezeigten Leistungen. Ein ganz besonderes Lob geht an dieser Stelle an Lena Schilling vom Jungen VBE, die ihren ersten Halbmarathon gelaufen ist. Verdientermaßen konnten sich am Ende alle Läufer ihre Medaille um den Hals hängen. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr gemeinsam an den Start gehen können, um unser Motto auch der breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Ein großes Dankeschön auch an unsere Kooperationspartner BB-Bank, HUK-Coburg, Debeka und , die uns bei den Vorbereitungen und den Trikots sehr unterstützt haben. Teilnehmer: Über 7km: Daniel Schmitt (DSTG-Jugend-BW), Johanna Zeller (LJL und VDV), Julia Nußhag (LJL und VDV), André Geiss (LJL und Junger VBE), Silke Bredtmann, Kerstin Lange, Maria Bucher (alle Junger VBE), Manuel Pohlmann (BDZ Baden) und Kai Michauk (BSBD) Über 21,1km: Christoph Strehle (dbb Jugend), Raphael Stiefvater (BDZ Baden), Lena Schilling (Junger VBE) und Philipp Weimann (LJL und BSBD)

1. Digitaler Landesjugendausschuss 2020

1. Digitaler Landesjugendausschuss 2020

Wann: 06.06.2020

Wo: Online

Auch die bbw-jugend traf die Corona-Krise und die damit verbundenen Beschränkungen in Ihrem Terminkalender. Wie auch in den vergangenen Jahren hätte im Juni der erste Landesjugendausschuss (LJA) mit anschließendem Sommerfest auf dem Hohengeren in Stuttgart stattgefunden. Doch aufgrund der Einschränkungen durch Corona konnte dieses Ereignis in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Um die Mitglieder des LJA trotz allem umfassend über die Zeit seit dem letzten Treffen zu informieren und den Austausch zwischen den Fachjugendgewerkschaften zu gewährleisten, entschloss sich die Landesjugendleitung dazu, die diesjährige Sitzung des LJA zum ersten Mal digital durchzuführen. Am Samstag, den 06.06. 2020 fand diese dann auch mit einer überdurchschnittlichen Teilnehmerzahl statt. Die Landesjungendleitung begrüßte die digital Anwesenden und berichtete über die vergangenen Monate. Aufgrund von Corona war die Anzahl der durchgeführten und besuchten Veranstaltungen jedoch sehr überschaubar. Unter anderem musste das geplante 2. jugendpolitische Osterfrühstück im April abgesagt werden. Anschließend berichtete der BBW Vorsitzende Kai Rosenberger über die aktuelle politische Lage, die Entwicklungen zu Zeiten der Pandemie und wie es aus Sicht des Beamtenbundes weitergehen soll. Er mahnte, aus den letzten Wirtschaftskrisen zu lernen und zu investieren anstatt zu sparen. Gerade in den letzten Monaten hat der öffentliche Dienst mehrfach seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Auch wurden akute Mängel in der öffentlichen Ausstattung zu Tage gefördert. Der Rotstift wurde lange genug angesetzt, denn hier gilt es jetzt die Fehler der Vergangenheit auszubügeln und zu investieren. Hier sollte das Thema Digitalisierung eine maßgebliche Rolle spielen, egal ob in der öffentlichen Verwaltung oder an unseren Schulen, das muss besser werden. Im Anschluss an Kai Rosenberger hatte unserer neuen Kooperationspartner, die HUK-Coburg, vertreten durch Hans-Ulrich Waldheim die Gelegenheit, in einer kurzen Ansprache über die möglichen Ersparnisse für Versicherungsnehmer durch Corona zu berichten, beispielsweise in der KFZ Versicherung. In diesem Zuge bedanken wir uns noch einmal vielmals für diesen Beitrag und freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit. Als weiteren Punkt auf der Tagesordnung standen Nachwahlen an, unter anderem in die Landesjugendleitung, da hier noch ein Platz zu vergeben war. Zur Wahl stellte sich das langjährige LJA Mitglied Philipp Weimann vom BSBD. Das Ergebnis fiel einstimmig für ihn aus und wir gratulieren ihm an dieser Stelle und freuen uns, dass nun das Team vollzählig ist. Da Philipp Weimann bis zu diesem Zeitpunkt als zweiter Kassenprüfer der Landesjugendleitung tätig war, musste dieses Amt nun auch nachbesetzt werden. Hierzu erklärte sich Joachim Weschbach vom VDV bereit. Auch diese Wahl fiel einstimmig aus. In diesem Zuge bedanken wir uns für die Bereitschaft und das große Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Im Anschluss hatten die einzelnen Teilnehmer die Möglichkeit, aus Ihren Fachverbänden zu berichten, wobei ebenfalls die aktuelle Lage das Hauptthema bildete. Gegen Ende der Sitzung wurden die in diesem und zu Beginn des nächsten Jahres anstehenden Veranstaltungen besprochen. Zum einen war für Ende Juni der Stuttgart-Lauf geplant, welcher ebenso coronabedingt anders als geplant in Form eines virtuellen Laufes stattfinden wird. In diesem Zusammenhang kam von Seiten der Landesjugendleitung auch der Vorschlag, das ursprünglich für April angesetzte jugendpolitische Osterfrühstück auch digital nachzuholen. Dieser Vorschlag stieß im Plenum auf großen Zuspruch, weswegen in den kommenden Wochen an einer entsprechenden Möglichkeit der Umsetzung gearbeitet wird. Da das diesjährige Sommerfest leider ebenfalls ausfallen musste und die Landesjugendleitung trotzdem gemeinsam mit seinen Mitgliedern diese Tradition nicht ganz missen möchte, wird derzeit an einer Alternative im Anschluss an den zweiten LJA in diesem Jahr geplant. Der zweite, in diesem Jahr zusammen mit der Debeka in Mannheim stattfindende Landesjugendausschuss (LJA) soll mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier kombiniert werden. In welchem Rahmen dies stattfinden kann und ob hierbei auch externe Gäste aus der Politik eingeladen werden können, kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch niemand sagen. Es gilt die weiteren politischen Entscheidungen und Entwicklungen abzuwarten und weiterhin auf Gesundheit und das Beste zu hoffen. Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen, leider sind es oft Krisen, die zeigen wie wichtig manche stiefmütterlich behandelten Bereiche doch sind. Durch hohe Eigeninitiative und Engagement in den Bereichen des öffentlichen Dienstes, könnte die Pandemie und ihre Auswirkungen erfolgreich eingedämmt werden. Wir können in Deutschland und Baden-Württemberg sehr stolz auf unsere Angestellten und Beamten sein.

76. Landeskongress der Jungen Liberalen

76. Landeskongress der Jungen Liberalen

Wann: 28.09.2019

Wo: Tuttlingen

Am Samstag, den 28.09.2019 nahm Julia Nußhag am ersten Tag des 76. Landeskongresses der Jungen Liberalen BW in Tuttlingen teil. Das diesjährige Motto “Let’s talk about taxe baby” verdeutlicht bereits auf den ersten Blick, worum es den Jungpolitikern aktuell und in Zukunft geht. Nach einer Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Valentin Abel übergab dieser das Wort an den Fraktionsvorsitzenden der FDP Herrn Dr. Rülke. Ebenfalls zu Gast waren der Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen sowie der innenpolitische Sprecher der FDP Bundestagsfraktion Benjamin Strasser. Neben den steuerrechtlichen Fragestellungen wurden die im Antragsbuch erfassten Anträge zu Themen wie Zukunft der Krankenhäuser im ländlichen Raum und die Einstufung der Hisbollah als Terrororganisation debattiert. Bevor über die einzelnen eingereichten Anträge diskutiert und abgestimmt wurde, mussten diverse Nachwahlen getroffen werden. In diesem Zuge möchten wir allen neu Gewählten herzlich gratulieren und wünschen in der Amtszeit viel Erfolg und alles Gute.

Bundesjugendausschuss der dbbj Bund

Bundesjugendausschuss der dbbj Bund

Wann: 20.09.2019 - 21.09.2019

Wo: Dresden

Am vergangenen Wochenende fand der zweite BJA der dbb Jugend in Dresden statt. Bei diesem wurde die bbw jugend von Philipp Weimann vom BSBD vertreten. Die Vertreter der Landesverbände und Fachgewerkschaften stimmten unter anderem über ein neues, moderneres Logo für die dbb jugend ab, welches von allen Landesverbänden übernommen werden kann, jedoch nicht muss. Auch berichtete die Bundesjugendleitung über den diesjährigen “Coming In” einer Israelischen Gruppe, mit welcher 7 Tage lang mehrere Orte und Veranstaltungen in Norddeutschland besucht wurden. Die kulturellen und sprachlichen Unterschiede stellten hierbei kein Hindernis für einen gelungenen Austausch und neuen Bekanntschaften dar. Weiter wurde der Gewerkschaftstag Anfang Januar in Köln diskutiert. Der dbb hat die Verteilung der Delegierten verändert. Damit aber auch weiterhin junge Vertreterinnen und Vertreter mit Vorort sein können, werden alle Mitglieder des BJA gesondert eingeladen. Diese Entscheidung wurde mit Beifall honoriert, insbesondere da die Bundesleitung in diesem Rahmen die Wichtigkeit der Jugendarbeit untermauerte. Außerdem berichteten die Mitglieder der Bundesleitung über ihre Tätigkeiten und die Arbeitsgruppen der dbb jugend erhielten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Tätigkeitsberichte vorzustellen. Abends wurde eine gemeinsame Schnitzeljagd durch Dresden gemacht, welche für den ungezwungenen Austausch und die Knüpfung neuer Kontakte genutzt wurde.

Politisches Sommerfest des BBW

Politisches Sommerfest des BBW

Wann: 25.06.2019

Wo: BBW - Geschäftsstelle in Stuttgart

Politik muss nicht immer in Form einer Demonstration, Verhandlung oder ernsten Gesprächen erfolgen. Das Ganze geht auch über den Dächern Stuttgarts an einem heißen Sommerabend, wie unser BBW am 25.06.2019 wieder einmal bewies. Bei weit über 35 Grad begrüßte unser Landeschef Kai Rosenberger seine Gäste zum diesjährigen Politischen Sommerfest auf der Sonnenterasse der Geschäftsstelle in Stuttgart. Zu den Gästen gehörten neben den Chefs der Landtagsfraktionen und Minister auch die Förderer und Mitglieder des BBW sowie unsere stellvertretenden Landesjugendleiterinnen Johanna Zeller und Julia Nußhag. Auch unser Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte sich den Termin im Kalender frei gehalten und kam für ein kurzes Grußwort vorbei. In seiner Begrüßungsansprache ging Kai Rosenberger auf die aktuellen Themen des Beamtenbundes ein, wobei ihm hierbei die Anhebung der unteren Besoldungsgruppen A5 und A6 besonders wichtig war. Eine Korrektur der Beihilfeverschlechterung steht derzeit ebenso weit oben auf der Agenda des BBW. Kai Rosenberger nutzte diese Gelegenheit auch, der aktuellen Landesregierung vor den anwesenden Gästen ein Lob und Dank für die gute Zusammenarbeit auszusprechen. Ministerpräsident Kretschmann, der sich alles geduldig anhörte, machte in seinem anschließenden Grußwort deutlich, dass „alles noch besser werden [könnte], aber es [müsse] auch alles bezahlt werden“. „Wenn wir alle Forderungen umsetzen würden, wären wir am Ende beide arm dran“. Mit diesen Worten blickt er in die Zukunft und hebt die nachlassenden Steuereinnahmen, die Risiken für die Konjunktur und den Investitionsbedarf in Forschung und neue Mobilität hervor. Am Ende seiner Rede betont er, dass man nicht das Ziel habe, das Ruhrgebiet der Zukunft zu werden und man die Gespräche mit dem Beamtenbund weiterhin so gut führen möchte. Das Politische Sommerfest des BBW war für die bbw-jugend auch in diesem Jahr wieder eine schöne Gelegenheit, in gemütlicher Runde viele spannende und informative Gespräche zu führen, neue Kontakte zu knüpfen und altbekannte Gesichter wiederzusehen.

Landesjugendausschuss und Sommerfest ´19

Landesjugendausschuss und Sommerfest ´19

Wann: 13.06.2019

Wo: BBW - Geschäftsstelle in Stuttgart

Am 13.06.2019 begrüßte die Landesjugendleitung der bbw-jugend ihre Mitglieder am späten Morgen zum ersten Landesjugendausschuss im Jahr 2019. Im Anschluss an diese Tagung fand am abends das diesjährige jugendpolitische Sommerfest über den Dächern Stuttgarts statt. Der Landesjugendausschuss begann mit einem Grußwort und kurzem Lagebericht des Landesvorsitzenden des BBW Kai Rosenberger bevor die Landesjugendleitung im Anschluss ihren Geschäftsbericht vorstellte. Ein besonderes Highlight dieser Tagung war der Vortrag von Daniel Frey, Mitglied des TEAM EUROPE Rednerdienstes der Europäischen Kommission, welcher über das Ergebnis der Europawahlen und die Zukunft Europas referierte. Hierbei zeigte sich besonders von Seiten der Mitglieder des Landesjugendausschusses ein großes Interesse und so gestaltete sich dies als ein informativer Vortrag mit vielen Anregungen, Diskussionen und gutem Austausch. Ebenfalls nutzte die Landesjugendleitung in diesem Jahr diese Sitzung des Landesjugendausschusses, um Input für den Start eines Seminarangebotes ab 2019 / 2020 zu bekommen. Hierfür wurde in Form eines Brainstormings Themen gesammelt, welche sich die Mitglieder als Seminare wünschen. Dank dieser Sammlung kann die Landesjugendleitung nun in die Planungen gehen und ihren Mitgliedern hoffentlich schon bald diverse Seminarangebote zur Verfügung stellen. Nach Grußworten unserer Nachbarn aus Hessen, Rheinland Pfalz sowie Nordrhein- Westfalen und Christoph Strehle vom dbbj Bund, schloss unser Vertreter der BGV Thorsten Söffner den Landesjugendausschuss mit einem kurzen Vortrag über die aktuellen Angebote und Neuerungen der BGV ab. Am Abend begrüßten die stellvertretenden Landesjugendleiter/-innen Julia Nußhag, Johanna Zeller und André Geiss rund 50 Gäste zum diesjährigen jugendpolitischen Sommerfest auf der Geschäftsstelle des BBW in Stuttgart. Zu den Gästen gehörten neben Vertretern unserer Nachbarländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch der stellvertretende Bundesjugendleiter des DBB Christoph Strehle. Außerdem konnten Philipp Bürkle von der Jungen Union, Valentin Abel von den Jungen Liberalen, Deniz Gedik von der Grünen Jugend sowie Manfred Benedikter mit Kollegen von der Jungen CDA als Gäste willkommen geheißen werden. Neben leckeren Getränken, einem vielfältigen Essensbuffet und zahlreichen Grillspezialitäten konnte diese Gelegenheit für viele informative und ertragreiche Gespräche genutzt werden.

Sitzung des Landeshauptvorstandes

Sitzung des Landeshauptvorstandes

Wann: 13.05.2019

Wo: Leinfelden-Echterdingen

Am vergangenen Montag, den 13.05.19 fand die Sitzung des Landeshauptvorstandes des BBW in Leinfelden statt. Zu Beginn begrüßte der Landesvorsitzende Kai Rosenberger die Teilnehmenden und besonders die Ehrenmitglieder, bevor er den Geschäftsbericht und die aktuellen Themen des BBW vorstellte. Den Mittelpunkt dieser Sitzung bildete ein politischer Teil mit der CDU und den Grünen. Hierfür war der Fraktionssprecher der CDU Herr Dr. Wolfgang Reinhart zusammen mit Herrn Thomas Blenke, dem innenpolitischen Sprecher und stellvertretenden Fraktionssprecher der CDU sowie dem Parlamentarischen Berater für Finanzen Christoph Keckeisen angereist. Von Seiten der Bündnis 90/ Die Grünen nahm der Fraktionsvorsitzende Herr Andreas Schwarz gemeinsam mit der finanzpolitischen Sprecherin Thekla Walker sowie dem parlamentarischen Berater für Finanzen Jochen Stopper an der Sitzung und der politischen Gesprächsrunde teil. Eröffnet wurde die Gesprächsrunde durch Kai Rosenberger, welcher kurz auf die Länge des Forderungskatalogs des BBW einging, bevor er die von Seiten seiner Organisation wichtigsten Punkte aufgriff: die Überarbeitung des Besoldungsgefüges, die Rücknahme der Beihilfeverschlechterungen aus dem Jahr 2013, die Forderung nach Angleichung der für den Beamtenbereich geltenden Wochenarbeitszeit an die im Tarifbereich geltenden Zeiten sowie der Einsatz für einen BW-Bonus on top im Rahmen der Besoldungs- und Versorgungsanpassung 2019/2020/2021. In diesem Zuge regte Rosenberger auch an, dass die Besoldung der unteren Besoldungsgruppen, insbesondere A5 bis A7 an der Verfassungsmäßigkeit schrammen würde und hier dringend Abhilfe geschaffen werden sollte. Im Rahmen der darauffolgenden Statements der Fraktionsvorsitzenden wurde die Wertschätzung und Notwendigkeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst deutlich, bevor sich diese jedoch eher zurückhaltend zu den Forderungen des BBW äußerten. Hierbei räumten beide Fraktionen ein, dass in Sachen Besoldung der unteren Besoldungsgruppen dringend Handlungsbedarf bestünde und signalisierten außerdem Unterstützung in Sachen Lebensarbeitszeitkonten. Das Fazit der beiden Politiker lautete am Ende der beiden Statements: Es gilt abzuwägen was gut wäre und was machbar ist. Im Anschluss an die Statements hatte das Plenum die Möglichkeit, Fragen an die beiden Fraktionsvorsitzenden zu stellen, welche unter anderem auch von Thekla Walker (Grüne) und Thomas Blenke (CDU) beantwortet wurden. Ein für uns wichtiger Punkt der Tagesordnung bei dieser Sitzung war die Genehmigung unserer Satzung der bbw-jugend, welche nach Beschluss im Landeshauptvorstand nun rückwirkend zum Landesjugendtag vom 04.05.2018 in Kraft trat.

Vertreterversammlung BBBank

Vertreterversammlung BBBank

Wann: 11.05.2019

Wo: Pforzheim

Am 11.05.2019 lud die BBBank die Vertreterinnen und Vertreter, die Bezirksvertrauensleute, die Repräsentanten der Verbund- und Kooperationspartner sowie die Interessenvertretungen der Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes und weiterer Gäste zur 88. Vertreterversammlung in Pforzheim ein. Als Repräsentant der bbw-jugend war unser stellvertretender Vorsitzender André Geiss vor Ort. Tageordnungspunkt Nr. 1 war die Vorlage des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2018 durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Müller. Nach einer kurzen Begrüßung bescheinigte er der BBBank ein weiterhin effizientes Wachstum und ein positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018. Unter dem claim #betterbanking berichtete Vorstandsmitglied Oliver Lüsch über Neuerungen im Online- Geschäft und präsentierte damit ihre Lösung für das Zeitalter der Digitalisierung. Ein starker Partner für die Zukunft und den #öffentlicherdienst. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unserer Ansprechpartnerin der BBBank Petra Hasebrink bedanken und hoffen auf eine weiterhin gute sowie erfolgreiche Zusammenarbeit.

Erstes jugendpolitisches Osterfrühstück

Erstes jugendpolitisches Osterfrühstück

Wann: 12.04.2019

Wo: Geschäftsstelle Stuttgart

Neben den bevorstehenden Europawahlen und der Frage unseres Europas hat sich die Landesjugend des Beamtenbundes BW die steigende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie die Unterstützung und Förderung der Jugend in Baden- Württemberg für dieses Jahr auf die Agenda geschrieben. Am Freitag, den 12.04.2019 luden die bbw-jugend im Rahmen des ersten jugendpolitischen Zusammentreffens in diesem Jahr Jungpolitiker und Mitglieder des Landesjugendausschusses aus Baden- Württemberg zu einem Osterfrühstück in die Geschäftsstelle des Beamtenbundes BW in Stuttgart ein. Neben Vertretern der DStG und des VdV folgten auch Lena Christin Schwelling von der Grünen Jugend sowie Fabian Kemmer von der Jungen Union der Einladung. Bei einer Tasse Kaffee und frischen Brötchen ging der Austausch über die ausgewählten Themen doch gleich viel leichter. Den Anfang machten unsere stellvertretenden Landesjugendleiterinnen Johanna Zeller und Julia Nußhag mit einer kurzen Erläuterung, weswegen sich die bbw-jugend explizit für die beiden Schwerpunktthemen „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ sowie „Jugend- und Nachwuchsförderung“ entschieden hat. Zum einen ist es aufgrund der Stellung der Landesjugend mit eine der Hauptaufgaben, für und mit der Jugend und dem Nachwuchs zu arbeiten. Da die steigende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst unter anderem auch Auswirkungen auf die Attraktivität des öffentlichen Dienstes hat, möchte die bbw-jugend hiergegen ankämpfen. Ziel dieses jugendpolitischen Osterfrühstücks war es, den Jungpolitikern deutlich zu machen, wie die Fachjugendgewerkschaften und die bbw-jugend über diese Themen denken, was sie erreichen möchten und anhand dieses Austausches herauszufinden, wie und womit die Politik hierbei unterstützen kann und wird. Nach starken zwei Stunden mit intensiven Gesprächen, wobei es zwischendurch auch um die Einstellung der Jungpolitiker zum Thema Berufsbeamtentum ging, konnten die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken, Schlagworten und Anreizen in ein wohl verdientes Wochenende starten.

Erster Bundesjugendausschuss 2019

Erster Bundesjugendausschuss 2019

Wann: 05.04. - 06.04.2019

Wo: dbb forum in Königswinter

Am vergangenen Wochende fand der erste Bundesjugendausschuss der dbb jugend bund in diesem Jahr im dbb forum in Königswinter statt. Unter dem Motto "Europa" wurde im Rahmen von Workshops herausgearbeitet, was passieren müsste, damit sich bei den Teilnehmern das Bild Europas drastisch verschlechtern würde. Ziel dieses Workshops sollte es sein, zu analysieren, was man an Europa gut findet, was man sich wünscht und was verbesserungswürdig ist. Das cesi youth Mitglied Hendrik Meerkamp brachte den Teilnehmern Infos rund um die EU, wie zB Aufbau und Strukturen näher und bot Raum für Fragen und Diskussionen. Auch der Bundesvorsitzende des dbb Ulrich Silberbach brachte die Teilnehmer auf den neusten Stand der Dinge, was im Erwachsenenverband gerade ansteht und lobte den Einsatz der Jugend. Hierbei ist es ihm besonders wichtig, die Jugend mehr zu integrieren und so z.B. alle Mitglieder des BJA zur Jahrestagung einzuladen. Neben all diesen Themen kamen die Mitglieder des BJA auch beim Thema Fridays for future ins Gespräch und teilten ihre Ansichten hierüber. Doch natürlich kam trotz der fleißigen Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz und so wurde am Freitagabend unter dem Motto "Trash" ordentlich gefeiert. Wir bedanken uns bei unserer Bundesjugendleitung für die Einladung, den herzlichen Empfang und die vielen neuen Eindrücke und Ideen und wünschen Ihnen für dieses Jahr viele erfolgreiche Aktionen.

dbb jugend nrw goes Europe

dbb jugend nrw goes Europe

Wann: 05.04.2019 - 06.04.2019

Wo: Kerkrade - Niederlande

Am vergangenen Wochenende luden die Kolleginnen und Kollegen der Landesjugend aus Nordrhein-Westfalen unsere Landesjugendleitung zu ihrem Frühjahres-LJA ins niederländische Kerkrade ein. Dieser Einladung kamen wir selbstverständlich gerne nach und nahmen die Reise auf uns, um einen Einblick in die dort verrichtete Arbeit, Ziele und Pläne zu erhalten. Unter dem Jahresmotto „Attr_ktiver öff_entlicher Die_st – da fehlt was“ läutete der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Schallau am Freitag die beiden Sitzungstage ein. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren zum einen „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ sowie Europa und die bevorstehenden Europawahlen. Nach der kurzen Begrüßung und Berichten über die aktuellen Entwicklungen des Verbandes fand in Form einer Gesprächsrunde ein Austausch zum Thema Gewalt im öffentlichen Dienst statt. Hierfür waren Gäste aus Österreich, der Ukraine sowie den Niederlanden angereist. Bei einem Vortrag der Aachener Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen (CDU) zur Bedeutung des europäischen Parlaments und den bevorstehenden Wahlen wurde die Wichtigkeit Europas und die Pflicht zur Stimmenerhebung verdeutlicht. Nach getaner Arbeit und intensiven Gesprächen, wurde am Abend natürlich auch der gemütliche Teil eingeläutet. In den Lokalitäten des Kerkrader GaiaZOOs konnte man nach einem reichhaltigen Barbecue, angeheizt von DJ Antonio, bis spät in die Nacht ausgiebig feiern. Unsere stellvertretende Landesjugendleiterin Julia Nußhag konnte bei dieser Veranstaltung viele neue Eindrücke, Ideen und Anreize mitnehmen. Veranstaltungen wie diese zeigen wie wichtig ein Austausch innerhalb des Landes und untereinander ist, um gemeinsam voranzuschreiten und Ziele zu erreichen. Besucht doch mal bei Interesse die Homepage unserer lieben Kolleginnen und Kollegen aus NRW: http://www.dbbjnrw.de/sites/aktuelles/19-04-09-Fruehjahrs-LJA.htm

75. Landeskongress der Jungen Liberalen

75. Landeskongress der Jungen Liberalen

Wann: 09.03.2019

Wo: Schwäbisch Hall

Gestern besuchte unsere stellvertretende Vorsitzende Johanna Zeller auf Einladung des Landesvorsitzenden der Julis, Valentin Abel, den 75. Landeskongress der Jungen Liberalen Baden-Württemberg in Schwäbisch Hall. Auf der Tagesordnung am gestrigen Tage standen insbesondere die Wahlen der neuen Landesleitung. An dieser Stelle gratulieren wir recht herzlich dem wiedergewählten Landesvorsitzenden Valentin Abel, der mit 91% der Stimmen der Deligierten wiedergewählt wurde. Wir wünschen ihm für seine nächste Amtsperiode viel Spaß an seiner Arbeit und natürlich Erfolg für die nächsten Jahre. Der unter dem Motto "Global, Lokal, Digital" laufende Landeskongress hielt eine rekordverdächtige Anzahl von Anträgen sowie eine große Breite an Themen bereit, die an diesem Wochenende und darüber hinaus sicherlich zu vielen interessanten Diskussionen führen werden. Diese Anregungen können ebenso als gesunde Basis für unsere politischen Veranstaltungen dienen, an denen wir uns gemeinsam mit den Jungen Liberalen und anderen Jungpolitikern über diese aktuellen Themen austauschen können.

Mahnwache zur Einkommensrunde

Mahnwache zur Einkommensrunde

Wann: 23.01.2019

Wo: Finanzministerium Stuttgart

Mit dem Slogan "Jugend ist MEHRWERT" zeigte die bbw-jugend am Mittwoch vor dem Finanzministerium in Stuttgart Flagge für die Tarifangestellten und Beamten unseres Landes. In diesem Zuge war es wichtig, den Unmut über die Weigerung der Arbeitgeber, in der laufenden Tarifrunde ein Angebot vorzulegen, deutlich zu machen. Zum Einen sollte die Mahnwache der Landesregierung zeigen, wie wichtig es gerade der Jugend ist, gute berufliche Perspektiven und ein vernünftiges Einkommen zu haben. Schön zu sehen war es, dass es den Teilnehmern gelang, einer Reihe von interessierten Passanten die Kernforderung deutlich zu machen: 6% mehr, Einkommen, mindestens jedoch 200 €, 100 € Festbetrag für Auszubildende. Unterstützt wurden die Landesjugendleitung der bbw-jugend, die sich auch von den eisigen Temperaturen nicht abhalten ließen von dem stellvertretenden BBW-Vorsitzenden Jörg Feuerbacher (zugleich Vorsitzender der BBW-Landestarifkommission) und Mitgliedern der Deutschen Steuergewerkschaft BW.

START-Workshop der dbbj bund

START-Workshop der dbbj bund

Wann: 23.11 - 25.11.2018

Wo: Nürnberg

In den vergangenen Tagen nahmen unsere beiden stellvertretenden Vorsitzenden Julia Nußhag und Johanna Zeller an dem START-Workshop der dbb jugend bund in Nürnberg teil. Ziel des zweitägigen Workshops war es, den neu im Amt befindlichen Jugendvertretern einen Einblick in die Gewerkschaftsarbeit zu geben. Den Samstag leitete Patrick Pilat, ehemaliger stellvertretender Bundesvorsitzender der dbbj und derzeit amtierender Landesjugendleiter der dbbj und VDStra Brandenburg mit einem Vortrag über die allgemeine Gewerkschaftsarbeit ein. Auch Paul Klinger, ehemaliger Vorsitzender der dbbj Hamburg und Mitglied der DPolG stellte den Teilnehmern das Vereinsrecht mit seinen Besonderheiten vor. Marco Karbach, Vorsitzender der Jugendpolitischen Kommission und Mitglied der Komba Rheinland-Pfalz referierte an diesem Wochenende über interne und externe Kommunikation innerhalb einer Gewerkschaft. Zusätzlich erarbeitete er gemeinsam mit den Teilnehmern bestimmte Themenfelder wie Finanzierung und Werbemaßnahmen einer Gewerkschaft in Form eines Brainstormings. Am Samstag begrüßten wir den stellvertretenden Bundesvorsitzenden des dbb Volker Geyer in unserer Mitte, welcher uns den Ablauf von Tarifverhandlungen beschrieb und sich mit uns über die anstehende Tarifrunde sowie aktuelle Themen im Dachverband unterhielt. Den Abschluss machte am heutigen Sonntag die Landesjugendleiterin der dbb jugend bayern Lena Oelschlegel mit einer kurzen Vorstellung ihrer Arbeit in der Landesjugend und einem Ausblick auf das kommende Jahr. Mit vielen neuen Erkenntnissen, Eindrücken und Ideen startet die Landesjugendleitung der bbw jugend nun bald in das neue Jahr.

Landesjugendauschuss der bbw-jugend

Landesjugendauschuss der bbw-jugend

Wann: 21.11.2018

Wo: Stuttgart

Am 21.11.2018 fand in der Geschäftsstelle der DPolG in Stuttgart unser Landesjugendausschuss statt. Neben interessanten Vorträgen und Berichten, u.a. von unserem Landesvorsitzenden Kai Rosenberger und Christoph Strehle von der Bundesjugendleitung wurde als weiteres Highlight André Geiss von dem jungen VBE einstimmig in die Landesjugendleitung gewählt. Die zahlreiche Teilnahme der Fachverbände hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig Vernetzung und gegenseitiger Austausch ist.

Versammlung Aktion Jugendschutz

Versammlung Aktion Jugendschutz

Wann: 20.11.2018

Wo: Stuttgart

Unsere stellv. Landesjugendleiterin Julia Nußhag und unser zukünftiges LJL-Mitglied Andre Geiss nahmen an der jährlichen Mitgliederversammlung der Aktion Jugendschutz (ajs) in Stuttgart teil. Die Vorsitzende der ajs, Marion von Wartenberg, begrüßte die Mitglieder und berichtete über die ajs. Im Anschluss erfolgten Berichte u.a. über die Projekte "MeKoH - Medienpädagogische Kompetenzentwicklung in Einrichtungen der erzieherischen Jugendhilfe" und "Medien und Sozialpädagogik". Der Vorstand sowie die Beisitzer wurden im Anschluss wiedergewählt.

Landeshauptvorstandssitzung des BBW

Landeshauptvorstandssitzung des BBW

Wann: 14.11.2018

Wo: Leinfelden

Unsere stellv. Landesjugendleiterin Johanna Zeller nahm auf dem 2.LaHaVo 2018 teil. Nach einem Bericht von Kai Rosenberger, Landeschef des BBW, betonte Julian Würtenberger, Staatssekretär, in seinem Grußwort zunächst die gute Zusammenarbeit mit dem Beamtenbund. Weiterhin gab er Ausblicke auf Themen, die in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode angegangen werden sollen, wie u.a. Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes u.a. durch Abschaffung der unteren Besoldungs- und Entgeltgruppen, titulierte Schmerzensgeldansprüche und Lebensarbeitszeitkonten.

Exklusiver Abend der BB-Bank

Exklusiver Abend der BB-Bank

Wann: 13.11.2018

Wo: Stuttgart

Am 13.11.2018 waren wir zum Exklusiven Abend unseres Kooperationspartners BBBank eingeladen. Nach einer hochinteressanten Rede von Alexander Graf Lambsdorff zum Thema "Der öffentliche Dienst: Stabilität und Zukunft für Deutschland und Europa" konnte der Abend mit Gesprächen bei einigen Köstlichkeiten abgerundet werden.

Bundesjugendausschuss der dbb jugend

Bundesjugendausschuss der dbb jugend

Wann: 12.11.2018 - 13. 11.2018

Wo: Berlin

Auf dem zweitägigen Bundesjugendausschuss der dbb Jugend nahm unsere Landesvorsitzende Mirjam Schmidt teil. Eines der Highlights war die Wahl von Florian Schütz (GdL) als neues Mitglied der Bundesjugendleitung. Es gab einige interessante Berichte und Vorträge, wie u.a. von Uli Silberbach, Bundesvorsitzender des dbb, oder ein Vortrag über das "Hamburger Modell". Auch die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 wurde ausgiebig diskutiert.

LJA der dbb jugend rheinland-pfalz

LJA der dbb jugend rheinland-pfalz

Wann: 26.10.2018 - 27.10.2018

Wo: Im wunderschönen Westerwald

Unsere Landesjugendleiterin Mirjam Schmidt besuchte Ende Oktober den Landesjugendausschuss der bb jugend rheinland-pfalz. Am Abend des 26.10 hieß es nach dem ersten Sitzungstag; Brauereibesichtigung. Am Folgetag konnte Mirjam Schmidt in ihrem Grußwort die aktuellen Arbeitsbereiche und Themen der bbw-Jugend darstellen. Interessante Beiträge der Fachjugendgewerkschaften sowie reichlich Informations- und Erfahrungsaustausch rundeten die Sache ab.

Bezirkstagung Junge CDA Nordwürttemberg

Bezirkstagung Junge CDA Nordwürttemberg

Wann: 25.10.2018

Wo:

Auf der Bezirkstagung der Jungen CDA Nordwürttemberg wurde Manfred Benedikter wurde als Vorsitzender verabschiedet und Alexander Wiegand als sein Nachfolger gewählt. In seiner Vorstellung stellte er seine Schwerpunkte dar, diese waren Pflege, Politikverdrossenheit sowie Verkehr und Infrastruktur. Im weiteren Verlauf hielt ein Sprecher der EU-Kommission einen Vortrag über Auslands- und Flüchtlingspolitik und stellte die EU in Vergleich mit anderen Ländern (z.B. Jemen), welche ebenfalls eine Menge Flüchtende aufgenommen hat.

50. Geburtstag Kai Rosenberger

50. Geburtstag Kai Rosenberger

Wann: 16.10.2018

Wo: Stuttgart

In der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena fand am 16.10.2018 die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag unseres Landesvorsitzenden Kai Rosenberger statt. Neben vielen Prominenten und Ehrengästen waren auch Volker Stich und Innenminister Thomas Strobl anwesend, die sich ein Grußwort nicht nehmen ließen.

LJA der dbb jugend bayern

LJA der dbb jugend bayern

Wann: 11.10.2018 - 12.10.2018

Wo: Augsburg

Neben den dbbj-Landesverbänden Hessen, NRW, RLP, und Berlin war auch die bbw-jugend auf dem LJA der dbbjb in Augsburg vertreten. Bereits am Abend des 11.10.2018 trafen sich die Vertreter aus den Landesverbänden und diskutierten mit der Landesjugendleitung der dbbjb u.a. über das Thema Digitalisierung. Am Folgetag konnte Mirjam Schmidt bei der Vorstellung der bbw-jugend auch die aktuellen thematischen Schwerpunkte darstellen und erläutern.

Sommerfest der bbw-jugend

Sommerfest der bbw-jugend

Wann: 20.09.2018

Wo: Stuttgart

Am 20.09.2018 fand das Sommerfest der bbw-jugend traditionell bei bestem Wetter auf der Geschäftsstelle am Hohengeren statt. Mit knapp 50 Gästen, darunter auch Politiker und Landesvertretern der benachbarten Bundesländer, konnte in gemütlicher Atmosphäre und bei Leckereien vom Grill Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden.